Hervorgehobener Beitrag

Unsere Zielsetzung

Eine Gesamtwürdigung des Widerstandes der Weissen Rose fehlt bis heute. Eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten zur Geschichte der Weissen Rose sind noch nicht erschlossen und wissenschaftlich aufgearbeitet.

Aus diesem Grunde initiiert und fördert der Verein die Durchführung von Forschungsvorhaben.


Am 28.05.2003 wurde in der Abtei St. Bonifaz das Weisse Rose Institut e.V. gegründet.

Nach dem Gründungsakt im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München

Nach dem Gründungsakt im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München

Sitzend v.l.n.r.: Dr. Erich Schmorell sel. A., Dr. Marie-Luise Schultze-Jahn sel. A., Herta Siebler-Probst sel. A.
Stehend v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Huber, Natascha Lange-Schmorell sel. A., Margaret Furtwängler-Knittel, Dr. Hubert Furtwängler sel. A., Dr. Michael Probst sel. A., Sebastian Probst.

Foto: HUWagner © Weisse Rose Institut e.V.
Anfragen zur Bildveröffentlichung richten Sie bitte an info@weisserose.info.

Buch „Erinnerungen an Alexander Schmorell“,
hrsg. von Alexa Busch, Buchfeld Verlag 2017

Alexa Busch, Nichte Alexander Schmorells, Gründungs- und Kuratoriumsmitglied des Weisse Rose Institut e.V., ist Herausgeberin und Autorin der Memoiren ihrer Mutter Natascha an ihren Bruder. Sie initiierte und realisierte die Veröffentlichung, die unter Mitarbeit von Dr. Florian Mayr (Autor), Dr. Brigitte Zuber (Autorin), Dr. Anne-Barb Hertkorn (Redaktion) und Sebastian Offergeld (Gestaltung) anläßlich des Centenniums von Alexander Schmorell im Buchfeld-Verlag erscheint. Eine besondere editorische Leistung liegt in der erstmaligen Übertragung der stenografischen Übersetzungen russischer Autoren durch Alexander Schmorell.

Aus dem Inhalt:
Alexa Busch: Von Orenburg nach München … Kunststudien … Die Familie Schmorell nach 1943
Dr. Florian Mayr: Konstantin Sergejewitsch Stanislawski
Dr. Brigitte Zuber: Fluss des Lebens

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Alexander Schmorell, am 16. September 1917 in Orenburg, Russland geboren, gehörte zum Freundeskreis der „Weissen Rose“. Zusammen mit Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Hans Leipelt und Prof. Kurt Huber engagierte er sich für den studentischen Widerstand in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Ihre sechs Flugblätter richten sich gegen die bedingungslose geistige Unterwerfung unter die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und sind zum Symbol für Mut und Freiheitsliebe geworden.

Dieses Buch, das zum Anlass von Alexander Schmorells 100. Geburtstag erscheint, betrachtet dessen Liebe zu Literatur, Theater und Bildhauerei näher. Erstmals veröffentlichte Dokumente und Fotos aus dem Nachlass seiner Schwester Natalie Lange – geborene Schmorell – und seiner Tante Antonie Hoffmann werfen ein neues Licht auf die künstlerische Seite des jungen Alexanders im Schatten des Widerstands.

Alexa Busch


Buchfeld Verlag, Au/Hallertau
ISBN 978-3-9813380-3-4
€ 14,90 [D]