Hervorgehobener Beitrag

Unsere Zielsetzung

Eine Gesamtwürdigung des Widerstandes der Weissen Rose fehlt bis heute. Eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten zur Geschichte der Weissen Rose sind noch nicht erschlossen und wissenschaftlich aufgearbeitet.

Aus diesem Grunde initiiert und fördert der Verein die Durchführung von Forschungsvorhaben.


Am 28.05.2003 wurde in der Abtei St. Bonifaz das Weisse Rose Institut e.V. gegründet.

Nach dem Gründungsakt im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München

Nach dem Gründungsakt im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München

Sitzend v.l.n.r.: Dr. Erich Schmorell sel. A., Dr. Marie-Luise Schultze-Jahn sel. A., Herta Siebler-Probst sel. A.
Stehend v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Huber, Natascha Lange-Schmorell sel. A., Margaret Furtwängler-Knittel sel. A., Dr. Hubert Furtwängler sel. A., Dr. Michael Probst sel. A., Sebastian Probst.

Foto: HUWagner © Weisse Rose Institut e.V.
Anfragen zur Bildveröffentlichung richten Sie bitte an info@weisserose.info.

Buchpräsentation am 7. Mai 2026 – Neues Rathaus München

Regina Reisch präsentiert
»Sophie Scholl. Eine Kostbarkeit für immer«

Datum: Donnerstag, 07. Mai 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Juristische Bibliothek, Marienplatz 8, 80331 München (im Neuen Rathaus)
Eintritt: frei
Anmeldung unter: juristische.bibliothek@muenchen.de

In Kooperation mit der Juristischen Bibliothek entsteht ein besonderer Abend, der Geschichte lebendig werden lässt. Das Weiße Rose Institut wird die Veranstaltung mit einleitenden Grußworten eröffnen. Anschließend trägt ein Schauspieler ausgewählte Tagebucheinträge Sophie Scholls vor, während Regina Reisch die Lesung mit historischen Einordnungen begleitet und den Entstehungskontext der Texte beleuchtet.
Musikalische Beiträge rahmen den Abend und vertiefen die emotionale Wirkung der Worte. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem Abend des Erinnerns und Nachdenkens.

Zum Buch

Sophie Scholl (1921–1943) schrieb während ihrer Jugendjahre bis kurz vor ihrem Tod Tagebuch. Sie hinterließ damit einen eindringlichen Abdruck ihres Ringens um geistige Wahrheit. In ihren Selbstzeugnissen wird ihr Weg unmittelbar erfahrbar – von der 16-Jährigen, die von starken Gefühlsschwankungen umhergeworfen wird, bis zur 21-Jährigen, die die Lügen und das Vernichtungsstreben des Nationalsozialismus durchschaut und entlarvt.

Erstmals ist es mit der von Regina Reisch herausgegebenen Edition möglich, alle überlieferten Tagebücher in durchgehender Form zu lesen. Mehr als 80 Jahre lang waren diese nur ausschnittsweise zugänglich oder noch gar nicht publiziert. Die vollständige, möglichst originalgetreue Wiedergabe der Einträge und eine transparente Kennzeichnung editorischer Eingriffe der Herausgeber fehlten bisher. Die vorliegende Ausgabe bietet nun eine verlässliche Textgrundlage für Historiker, Autoren sowie alle Interessierten.

Zur Herausgeberin

REGINA REISCH, geboren 1998 bei Tübingen, aufgewachsen am Starnberger See, studierte Geschichte und Evangelische Theologie an der Universität Kassel. Anschließend Ausbildung zur Archivarin beim Bundesarchiv.
Beim geschichtswissenschaftlichen Schreiben ist es ihr wichtig, nicht nur möglichst nahe an die Archivquellen heranzutreten, sondern auch das darin gespiegelte Leben spürbar zu machen.

83. Jahrestag der Hinrichtung von Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst

22. Februar 2026

Kranzniederlegung im Friedhof am Perlacher Forst
15.30 Uhr Gedenkstunde in der Gedenkstätte der JVA Stadelheim
Studierende erinnern

Veranstalter: WRI, ESG (LMU) und KHG (LMU) München

Bitte per E-Mail anmelden: info@weisserose.info

Anschließend Gang zu den Gräbern

82. Jahrestag der Hinrichtung von Wilhelm („Willi“) Graf

12. Oktober 2025

09.00 Uhr: Gedenkgottesdienst in St. Sylvester, München

17.00 Uhr: Gedenkgottesdienst in der Kirche der Jugend eli.ja, Saarbrücken

19.00 Uhr Vortrag Dr. Johannes Modesto, Erzdiözese München und Freising: „Willi Graf – ein junger Widerstandskämpfer als Seliger für München“ in St. Sylvester, München

82. Jahrestag der Hinrichtung von Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst

22. Februar 2025

Kranzniederlegung im Friedhof am Perlacher Forst
15.30 Uhr Gedenkstunde in der Gedenkstätte der JVA Stadelheim
Studierende erinnern

Veranstalter: WRI, ESG (LMU) und KHG (LMU) München

Bitte per E-Mail anmelden: info@weisserose.info

Anschließend Gang zu den Gräbern