Archiv der Kategorie: Veröffentlichungen

Buchpräsentation am 7. Mai 2026 – Neues Rathaus München

Regina Reisch präsentiert
»Sophie Scholl. Eine Kostbarkeit für immer«

Datum: Donnerstag, 07. Mai 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Juristische Bibliothek, Marienplatz 8, 80331 München (im Neuen Rathaus)
Eintritt: frei
Anmeldung unter: juristische.bibliothek@muenchen.de

In Kooperation mit der Juristischen Bibliothek entsteht ein besonderer Abend, der Geschichte lebendig werden lässt. Das Weiße Rose Institut wird die Veranstaltung mit einleitenden Grußworten eröffnen. Anschließend trägt ein Schauspieler ausgewählte Tagebucheinträge Sophie Scholls vor, während Regina Reisch die Lesung mit historischen Einordnungen begleitet und den Entstehungskontext der Texte beleuchtet.
Musikalische Beiträge rahmen den Abend und vertiefen die emotionale Wirkung der Worte. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem Abend des Erinnerns und Nachdenkens.

Zum Buch

Sophie Scholl (1921–1943) schrieb während ihrer Jugendjahre bis kurz vor ihrem Tod Tagebuch. Sie hinterließ damit einen eindringlichen Abdruck ihres Ringens um geistige Wahrheit. In ihren Selbstzeugnissen wird ihr Weg unmittelbar erfahrbar – von der 16-Jährigen, die von starken Gefühlsschwankungen umhergeworfen wird, bis zur 21-Jährigen, die die Lügen und das Vernichtungsstreben des Nationalsozialismus durchschaut und entlarvt.

Erstmals ist es mit der von Regina Reisch herausgegebenen Edition möglich, alle überlieferten Tagebücher in durchgehender Form zu lesen. Mehr als 80 Jahre lang waren diese nur ausschnittsweise zugänglich oder noch gar nicht publiziert. Die vollständige, möglichst originalgetreue Wiedergabe der Einträge und eine transparente Kennzeichnung editorischer Eingriffe der Herausgeber fehlten bisher. Die vorliegende Ausgabe bietet nun eine verlässliche Textgrundlage für Historiker, Autoren sowie alle Interessierten.

Zur Herausgeberin

REGINA REISCH, geboren 1998 bei Tübingen, aufgewachsen am Starnberger See, studierte Geschichte und Evangelische Theologie an der Universität Kassel. Anschließend Ausbildung zur Archivarin beim Bundesarchiv.
Beim geschichtswissenschaftlichen Schreiben ist es ihr wichtig, nicht nur möglichst nahe an die Archivquellen heranzutreten, sondern auch das darin gespiegelte Leben spürbar zu machen.

Buch „Wir wollten aufklären!“,
hrsg. von Anne-Barb Hertkorn, Buchfeld Verlag 2018

Anläßlich des 100. Geburtstages von Dr. Marie-Luise Schultze-Jahn am 28. Mai 2018 entstand die Publikation „‘Wir wollten aufklären!‘ Marie-Luise Jahn und ihr Widerstand im Zeichen der Weißen Rose“, herausgegeben von Dr. Anne-Barb Hertkorn, ihres Zeichens Nachlassverwalterin Schultze-Jahns.

Cover_Wir_wollten_aufklären

Die im Jahre 2003 veröffentlichten Erinnerungen von Marie-Luise Schultze-Jahn (in: Hans Leipelt und Marie-Luise Jahn – Studentischer Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus am Chemischen Staatslaboratorium der Universität München, hrsg. von Hans-Ulrich Wagner, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Haar: Verlag Lutz Garnies) werden hier neu aufgelegt und sind von der Herausgeberin um Äußerungen und Darstellungen aus dem Nachlass Schultze-Jahns erweitert worden. (Ebenfalls 2003 erschien Schultze-Jahns autobiografische Schrift „… und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“. Widerstand im Zeichen der Weißen Rose, Berlin: Metropol.) Die „Erinnerungen“ werden durch historische Dokumente und Berichte über ihr gesellschaftspolitisches Engagement ergänzt.

Ermöglicht wurde die Festgabe durch finanzielle Zuwendungen der Stadt Bad Tölz, der Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bayern e.V. (VVN-BdA), der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und privaten Sponsoren.

Autoren:

Josef Janker (1. Bürgermeister der Bad Tölz): „… und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“ Marie-Luise Schultze-Jahn und die Stadt Bad Tölz

Franz Mayer & Barbara Schwendner (Bad Tölz): Marie-Luise Schultze-Jahn – eine Persönlichkeit

Friedbert Mühldorfer (VVN-BdA): Marie-Luise Schultze-Jahn im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern

Peter Klüfers (Prof. Dr., Lehrstuhl für Anorganische Chemie, Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie, LMU): „Das Wichtigste ist, immer aufmerksam zu sein.“ Marie-Luise Schultze-Jahn und die Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU

Adrian Breul (München): Rede der Studierendenvertretung der LMU München anläßlich der Feier zum 90. Geburtstag von Marie-Luise Schultze-Jahn 2008

Buchfeld Verlag, Au/Hallertau
ISBN 978-3-9813380-4-1
€ 14,90 [D]

Buch „Erinnerungen an Alexander Schmorell“,
hrsg. von Alexa Busch, Buchfeld Verlag 2017

Alexa Busch, Nichte Alexander Schmorells, Gründungs- und Kuratoriumsmitglied des Weisse Rose Institut e.V., ist Herausgeberin und Autorin der Memoiren ihrer Mutter Natascha an ihren Bruder. Sie initiierte und realisierte die Veröffentlichung, die unter Mitarbeit von Dr. Florian Mayr (Autor), Dr. Brigitte Zuber (Autorin), Dr. Anne-Barb Hertkorn (Redaktion) und Sebastian Offergeld (Gestaltung) anläßlich des Centenniums von Alexander Schmorell im Buchfeld-Verlag erscheint. Eine besondere editorische Leistung liegt in der erstmaligen Übertragung der stenografischen Übersetzungen russischer Autoren durch Alexander Schmorell.

Aus dem Inhalt:
Alexa Busch: Von Orenburg nach München … Kunststudien … Die Familie Schmorell nach 1943
Dr. Florian Mayr: Konstantin Sergejewitsch Stanislawski
Dr. Brigitte Zuber: Fluss des Lebens

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Alexander Schmorell, am 16. September 1917 in Orenburg, Russland geboren, gehörte zum Freundeskreis der „Weissen Rose“. Zusammen mit Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Hans Leipelt und Prof. Kurt Huber engagierte er sich für den studentischen Widerstand in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Ihre sechs Flugblätter richten sich gegen die bedingungslose geistige Unterwerfung unter die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und sind zum Symbol für Mut und Freiheitsliebe geworden.

Dieses Buch, das zum Anlass von Alexander Schmorells 100. Geburtstag erscheint, betrachtet dessen Liebe zu Literatur, Theater und Bildhauerei näher. Erstmals veröffentlichte Dokumente und Fotos aus dem Nachlass seiner Schwester Natalie Lange – geborene Schmorell – und seiner Tante Antonie Hoffmann werfen ein neues Licht auf die künstlerische Seite des jungen Alexanders im Schatten des Widerstands.

Alexa Busch


Buchfeld Verlag, Au/Hallertau
ISBN 978-3-9813380-3-4
€ 14,90 [D]